Tafelklavier


In 1782 W. A. Mozart schrieb an seinen Vater:

„Die Baron Waldstätten wird von hier wegreisen und möchte ein gutes kleines Pianoforte haben; Ich weis den Nammen des Claviermachers in zweybrücken nicht mehr, und da wollte ich sie gebeten haben eins bey ihm zu bestellen. – es müsste aber in Zeit eines Monaths oder längstens 6 Wochen fertig seyn; und der nemliche Preis wie das vom Erzbishof [Colloredo].“

Das erwähnte Klavichord befindet sich im Carolinum Augusteum Museum in Salzburg und ist mit Christian Baumann signiert. Das Instrument, welches von Bernard Brauchli gespielt wird, ist identisch und ist ein seltenes Beispiel der ersten Etappe in der Entwicklung vom Klavichord zum Hammerklavier. Mozart besaß und spielte ein Klavichord, und komponierte darauf, aber zugleich nahm er teil am Aufkommen und Aufstieg des Hammerklaviers. Wenn man die Musik Mozarts auf einem dieser Instrumente hört, entdeckt man neue Aspekte seines Genies.

Tafelklavier, original, von Erard (Paris, 1817), [FF-c4]

Programmvorschläge


Frühere Klavierwerke

Werke von C. P. E. Bach, D. Cimarosa, B. Galuppi, J. Haydn, W. A. Mozart

W. A. Mozart und seine Zeitgenossen

Werke von C. P. E. Bach, J. Haydn, Fr. Seydelmann, W. A. Mozart

Die Innigkeit Mozarts

Werke von W. A. Mozart

Kombiniert mit dem Klavichord:


Vom Klavichord bis zum Fortepiano

Werke von H. Aston, G. Frescobaldi, J. S. Bach, C. P. E. Bach, W. A. Mozart, J. Haydn